52° 31′ N, 13° 24′ O
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Fortbildung für Künstler*innen und Lehrer*innen

AUSSCHREIBUNG KONTEXTSCHULE 2024-26

Die KontextSchule ist ein Fortbildungsprogramm an der UdK Berlin mit dem Ziel, Künstler*innen und Lehrer*innen theoretisches und praktisches Wissen für die Arbeit im sozialen Kontext der Schule zu vermitteln.
Die Teilnehmer*innen der KontextSchule arbeiten gemeinsam an der Entwicklung diversitätssensibler, künstlerischer und pädagogischer Ansätze und Methoden, die in der Praxis erprobt, reflektiert und in Austausch gebracht werden sollen. Das zweijährige Curriculum der KontextSchule gliedert sich in Blockseminare und Arbeitstreffen, Lektüretreffen und Online-Veranstaltungen.
Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit Klassismus und dem künstlerischen Format der Performance. Unter Performance lässt sich ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen verstehen, zu denen situative und zeitlich begrenzte Formate wie Theaterstücke, Konzerte und Tanzaufführungen ebenso zählen wie Aktionen im öffentlichen Raum oder Formen sozialer und politischer Handlungen. Klassismus hingegen beschreibt eine Form der Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der sozialen und ökonomischen Position von Menschen.

Eckdaten

– KontextSchule ist ein Fortbildungsprogramm für Künstler*innen und Lehrer*innen, die gemeinsam an    Projekten arbeiten möchten, die für den schulischen Kontext konzipiert sind und darauf abzielen, eine diversitätssensible Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu ermöglichen.

– Das Programm läuft von Oktober 2024 bis Juni 2026.

– Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der UdK am Einsteinufer und an anderen Standorten statt, die in den Lehrplan des Programms integriert sind.

– Anzahl der Teilnehmer*innen: 10 Künstler*innen und 10 Lehrer*innen

– Bewerbungsschluss: 15. August 2024

– Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Fortbildung findet in deutscher Sprache statt.

Wer kann sich bewerben

Der Open Call ist für Künstler*innen und Lehrer*innen geöffnet. Lehrer*innen aller Fächer und aller Berliner Schulen können sich bewerben. Falls Sie sich als ganze Schule oder als ein Team von Lehrer*innen aus einer Schule bewerben möchten, kontaktieren Sie bitte Beate Vanden Branden unter: beate.vandenbranden@kontextschule.org

Bewerben können sich Künstler*innen mit einem abgeschlossenen Master- oder Diplomstudium in einer künstlerischen Fachrichtung oder einer als äquivalent anerkannten Berufspraxis, die erste Erfahrungen mit Vermittlung als künstlerische Praxis und/oder Erfahrungen im schulischen Kontext gemacht haben.

Erwartet wird ein Interesse an der Reflexion der eigenen Position und Arbeitsweise, die das Erlernen neuer Ansätze und Konzepte miteinschließt. Vorausgesetzt wird die zeitliche Verfügbarkeit zur Teilnahme an den Blockseminaren, Arbeitstreffen und (Online-)Events der KontextSchule. Die Künstler*innen und Lehrer*innen müssen einen Wohnort in Berlin haben.

Innerhalb der zweijährigen Fortbildung der KontextSchule 2024-26 steht die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Format der Performance und Klassismus im Vordergrund. Künstler*innen, deren Fokus bereits auf Performance liegt oder die daran interessiert sind, sich mit Performance zu beschäftigen, sind besonders eingeladen, sich für die Fortbildung zu bewerben.

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung bis 15. August 2024 über das Online-Formular der Website: http://www.kontextschule.org/bewerbung.html

Einzureichende Unterlagen

Tabellarischer Lebenslauf (max. 3 Seiten)

Motivationsschreiben inkl. Forschungsfrage (max. 350 Wörter)
Bitte erläutern Sie Ihr Interesse an der Fortbildung und welche Frage Sie im Bereich der künstlerischen Arbeit im schulischen Kontext oder in Bezug auf eine diversitätssensible Bildungsarbeit erforschen möchten.

Portfolio (PDF mit max. 10 MB)
Für Videos und Tonmaterial stellen Sie bitte Links zu Plattformen wie SoundCloud, Vimeo, YouTube o.ä. bereit.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: bewerbung@kontextschule.org

Was erwarten wir von den Teilnehmenden

– ein engagiertes Interesse an Kunst und Bildung sowie den Wunsch, Wissen machtkritisch zu befragen und ihre eigene Position im Bildungssystem zu reflektieren

– eine regelmäßige Teilnahme an den Seminaren sowie eine aktive Beteiligung am Programm der KontextSchule

– die Zusammenarbeit im Tandem mit einer Lehrperson sowie die gemeinsame Entwicklung eines Projekts mit der Schule

Was bietet die KontextSchule

– Austausch- und Lernraum für engagierte Künstler*innen und Lehrer*innen

– Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung der künstlerisch-pädagogischen Tandemprojekte

– Erweiterung des Netzwerks von diskriminierungskritischen Akteur*innen und Kooperationspartner*innen im Bereich Kunst und Bildung

– Erweitertes Wissen über Diskriminierungsformen, insbesondere Klassismus

– Vertiefung des Wissens über Performance als eine Form der künstlerischen und sozialen Praxis

– Vorlesungen, Workshops und Exkursionen zu Bildungs- und Kunstinstitutionen und Ateliers sowie Gespräche mit Künstler*innen, Vermittler*innen und Pädagog*innen in Berlin

– Ein Budget von 500 Euro zur Umsetzung des eigenen Projekts in der KontextSchule

– Unterstützung bei der Beantragung zusätzlicher Finanzierungsmöglichkeiten

Barrierefreiheit

Die Räumlichkeiten der UdK sind weitgehend rollstuhlgerecht. Für Exkursionen und andere Aktivitäten außerhalb unserer Räumlichkeiten können wir jedoch keine Gewähr für einen barrierefreien Zugang bieten. Wenn Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte unter: info@kontextschule.org

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Das Team der KontextSchule

 

Für Interessierte bieten wir zwei Online-Infotermine an:
Am 21. Juni um 11 Uhr sowie am 10. Juli um 18 Uhr
Link jeweils auf Anfrage: bewerbung@kontextschule.org