Geschichte

Doch, nicht zum ersten Mal in der Bildungsgeschichte Berlins gibt es Förderungen für künstlerische Projekte in Schulen und daran anschließende Qualifizierungsangebote. Bereits in den Jahren 1976–79 fand ein bundesweiter Modellversuch „Künstler und Schüler“ in Hauptschulen statt. Parallel dazu wurde im Rahmen des „Modellversuchs Künstlerweiterbildung" von 1976-81 in Berlin eine Weiterbildung für den Bereich der Kulturarbeit etabliert. Der Modellversuch umfasste neben der Kulturarbeit in der Erwachsenenbildung, im Strafvollzug und in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit, die künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Freizeitprogrammen und in der Schule. 1982 wurden die Ergebnisse des Modellversuchs zur Basis der „Kulturpädagogische Arbeitsstelle für Weiterbildung am Fachbereich 11“ der damaligen Hochschule der Künste Berlin, der heutigen Universität der Künste Berlin. Das Institut für Kunst im Kontext an der UdK Berlin ging aus dieser bewegten Zeit hervor. Carmen Mörsch, inzwischen Leiterin des Institute for Art Education an der Züricher Hochschule der Künste, hat die erste Welle der Involvierung von Künstler*innen an Schulen in ihrem Text "Eine kurze Geschichte von KünstlerInnen in Schulen"( PDF ) beschrieben.