Danja Erni

Danja Erni studierte Lehramt für bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Sie assistierte und lehrte anschließend an der Hochschule der Künste Bern in den Bereichen Illustration, Animation und Atelier. Im Rahmen ihrer Tätigkeit begleitete sie künstlerische Arbeiten von Studierenden und untersuchte in den Zeichenmodulen gemeinsam mit ihnen Möglichkeiten performativen Zeichnens. Gleichzeitig unterrichtete sie Kunst am Gymnasium Olten, wo sie in verschiedenen Projekten gemeinsam mit Schüler*innen die Schule zum Material und Ausgangspunkt einer künstlerisch-gestalterischen Auseinandersetzung machte (vgl. dazu die Projekte Interventionen, Einladungen und Post-it). Daneben arbeitete sie freiberuflich als Künstlerin mit Schwerpunkt Illustration, Animation und Vermittlung. Bis Ende 2013 lehrte und forschte Danja Erni im Master of Art in Art Education und am Institute for Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie maßgeblich an der Entwicklung des „Forschungslabor für Künste an Schulen“ (FLAKS) beteiligt war und das interdisziplinäre Forschungsprojekt Kalkül und Kontingenz mitverantwortete.

2012 hielt sie sich im Rahmen eines Atelierstipendiums für sechs Monate in Berlin auf. Dieser Aufenthalt führte zum Entschluss, ihren Lebensmittelpunkt ab Sommer 2014 von Zürich nach Berlin zu verlegen, wo sie nun als Projektleiterin für die Re-Konzeption der KontextSchule V verantwortlich ist.