table ronde: Austausch über die Vorhaben und Sich Verzeichnen als Methode

Auf Wunsch der Mitwirkenden stellten diese sich im ersten Teil des Nachmittags gegenseitig ihre Vorhaben vor: Einige wählten die Form eines Pitch, andere die Vortragstechnik Pecha-Kucha. Als Methode der Rückmeldung wurde ein Verfahren gewählt, bei dem die Zuhörenden in einem ersten, non-verbalen Schritt jeweils als Pat*innen Stichworte, Fragen oder Skizzen auf Post-it-Zettel notierten und diese den Präsentierenden anschließend als eine Spiegelung dessen, was sie gehört und wahrgenommen hatten, auf ihren Arbeitstisch klebten.

Diese Zettel sollten als Sammlung von Eindrücken aus dem Plenum in die individuelle Weiterentwicklung des Vorhabens im zweiten Teil des Nachmittags einfließen: In Anlehnung an eine, von der Künstlerin, Kunstvermittlerin und Forscherin Mikki Muhr entwickelte, künstlerische Methode für reflexive Bildungsprozesse, schlugen wir den Tandems und Teams vor, sich als Einstieg in die Kollaborationen zu verzeichnen.

Wir übersetzten die Methode frei auf unseren Kontext und luden die Mitwirkenden ein, ein Schaubild dessen zu erstellen, wie es in ihrem Kopf nach einem Jahr Fortbildung und am Anfang der Zusammenarbeit in den Tandems und Teams aussieht: Auf der Basis und unter Verwendung von Materialien der bisherigen KontextSchule-Treffen, der eigenen Praxis und unter Einbezug von Texten, Bildern, Aussagen... die ihnen im Verlauf der vergangenen Wochen und Monate aufgefallen oder in die Hände geraten sind.

Die entstandenen Schaubilder wurden zum Abschluss des ersten KontextSchuljahres am Mittwoch, 1. Juli gezeigt und besprochen. (de/sb)

Termin: Mittwoch, 24.06.2015, 14:30-18:30

Literatur zum Treffen