Etwas tun: Berufsalltagspraktikum

Diese Veranstaltung gestalteten Fleur Sandjon, Autor*in und Künstler*in, und Juliane Grünthal, Lehrer*in am Hans-Carossa-Gymnasium. Die beiden wirkten an der KontextSchule 6 2016 – 2018 mit und haben in diesem Rahmen das mehrstufige künstlerisch-edukative Vorhaben W_orte zur Verknüpfung von Sprache, Macht und Raum im schulischen Kontext gemeinsam durchgeführt. Juliane Grünthal und Fleur Sandjon berichteten von ihren Perspektiven und ihren Erfahrungen bei der KontextSchule und an der Schule und erprobten mit uns Übungen und Methoden, die Ansätze zu kollaborativen Prozessen enthalten. Bspw. wurden u.a. folgende Fragen an die Mitwirkenden der KontextSchule 7 2018-2020 gerichtet:

Darüber hinaus wurde im Rahmen dessen die von Claudia Hummel entwickelte Methode Praktikum im Alltag eines*einer Anderen vorgestellt. Bei diesem Format geht es darum, Tandems zu bilden, um im Alltag des*der Anderen ein Praktikum zu machen. Der jeweils andere Arbeitsalltag wird unter die Lupe genommen. Die*der Besucher*in begibt sich in die Rolle eines*r „teilnehmenden Beobachter*in“, begleitet die Person bei der das Praktikum stattfindet - möglichst auch über den gesamten Tag - und notiert ihre Beobachtungen. Das kann in Textform geschehen, aber auch mittels Zeichnungen, Fotos usw.. Im Anschluss schreibt die eingeladene Person einen Praktikumsbericht. Die Praktikumsberichte werden bei einem weiteren Treffen zu einem späteren Zeitpunkt der Fortbildung gemeinsam besprochen und ausgewertet.

Gäste: Juliane Grünthal, Lehrer*in am Hans-Carossa-Gymnasium & Fleur Sandjon, Autor*in, Künstler*in und Ernährungswissenschaftler*in.

Termin: Mittwoch, den 13.2.2019, 14:30 – 18:30