kontextschule in kürze

Die KontextSchule ist eine Fortbildung für je zwölf Berliner Lehrkräfte und Künstler*innen. In Tandems oder Teams wird Schule als zentraler Ort des Lernens und Wissensaustauschs aus ihrer Sicht untersucht. Dabei treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander, welche in der Zusammenarbeit verhandelt werden. Gemeinsam wir der Kontext Schule mit Mitteln der Kunst, Pädagogik und Wissenschaft befragt. Ziel ist es, sich als Akteur*innen an Schule für Fragen zu Diversität zu sensibilisieren und eine kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierung zu ermöglichen.
Wir gehen davon aus, dass Schule als Teil einer vielfältigen Gesellschaft einer Auseinandersetzung mit ihren Machtverhältnissen bedarf. Diese wirken sich – behindernd oder ermöglichend – auf die Zusammenarbeit im Kontext Schule aus. Und auf die Teilhabe der Lernenden an Bildung und am gesellschaftlichen Leben. Auf Basis der Beschäftigung mit der eigenen (beruflichen) Praxis und anderen Praxen Kultureller Bildung entwickeln die Mitwirkenden in Tandems/Teams Fragen. Diese untersuchen sie anschließend in gemeinsam konzipierten Unterrichtsreihen oder Vermittlungsangeboten. Die Schulen bekommen Impulse zur Umsetzung der übergreifenden Themen des Rahmenlehrplans „Bildung zu Akzeptanz von Vielfalt”, „Gender Mainstreaming”, „Interkulturelle Bildung” und „Kulturelle Bildung” im Unterricht und außerhalb des Unterrichts.

Die KontextSchule beginnt im September 2018 und endet im Mai 2020. Die Teilnahme an der KontextSchule ist kostenfrei. Interessierte Künstler*innen und Lehrkräfte können sich bis zum 30. Mai 2018 bewerben.
Wir freuen uns insbesondere über Bewerber*innen, die selber von Diskriminierungen betroffen sind.

Aïcha Diallo und Danja Erni
Projektleitung KontextSchule